Zum Werk „Die Nacht“

Zum Werk „Die Nacht“

Nach der dunklen „Bush -Ära“, in der alle Menschen in der Welt noch den Geruch des giftigen Rauches des 11. September riechen konnten. Wo alles, an das man glaubte, zu verloren schien, ist ein Mensch auf der politischen Bühne der Vereinigten Staaten von Amerika erschienen. Das war Barak Obama, der zukünftige Präsident der USA.

Das Bild „Die Nacht“ ist in einer expressionistischen Manie entstanden und gehört dem Antikriegs-Zyklus „Krieg und Frieden“ an. Die Zerstörung und das Leid, ein unzähliges Mosaik der Gestalten und Ereignisse. Der Krieg als Ungeheuer, als Synonym des Bösen, der Teufel persönlich, das ist die Stimmung und Botschaft des Gemäldes, die auf die Betrachter zukommt. Den Krieg als Verbrechen darzustellen, das war mein Anliegen. Die fantastischen Wesen und Figuren bieten dem Betrachter eine Welt, die fast surrealistisch erscheint, aber die Traurigkeit des Ganzen ist nicht zu übersehen.

Da gibt es viele historische Gestalten, die hier oder da plötzlich auftauchen, aber im Zentrum dominieren Barak Obama und Albert Einstein. Das ist auch die zweite Botschaft „Die Nacht“. Die Politik und Wissenschaft sollen endlich für den Frieden auf der Erde zusammen arbeiten. Barak Obama, damals ein noch unbekannter Senator, symbolisierte für mich die Größe der Menschheit als Ganzes. Er war der große Hoffnungsträger, an den viele geglaubt haben. Fünf Monate nach Beendigung des Gemäldes wurde Barak Obama der 43. Präsident der Vereinigten Staaten. Die Geschichte nahm ihren Lauf und in „Die Nacht“ war nur eine schreiende Gestalt des „alten“ Senators zu sehen.